Folge #38 - Moment mal kurz

Shownotes

In dieser Folge erfährst du:

Was passiert, wenn der Körper klar „Nein“ sagt

Welche inneren Stimmen in Zeiten von Krankheit & Stillstand laut werden

Warum Nicht-funktionieren ein wichtiger Teil von Heilung sein kann

Wie schwer – und gleichzeitig heilsam – es sein kann, Hilfe anzunehmen

Was alte Muster mit Kontrolle, Verantwortung und „alles zusammenhalten“ zu tun haben

Wie innere Führung oft genau dann spürbar wird, wenn nichts mehr geht

Warum Hingabe manchmal mutiger ist als Weitermachen

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Transkript anzeigen

00:00:07: Frequenzreiterin auf der Welle deiner Wahrheit.

00:00:12: Willkommen bei Frequenzita.

00:00:15: In diesem Podcast geht es um Klang, Präsenz, innere Führung und die Kunst deiner eigenen Frequenz zu folgen.

00:00:23: Du bekommst Impulse, Fragen, Frequenzräume und echte Erkenntnisse aus meiner Arbeit als Mentoren.

00:00:33: Lass dich berühren, erinnern und inspirieren.

00:00:37: auf deiner Reise zurück in deine Wahrheit.

00:00:51: Herzlich willkommen bei Frequenz Reiteran auf der Welle deiner Wahrheit.

00:00:56: Schön, dass du wieder da bist und zuhörst.

00:01:00: Ja, ich sag grad mal so moment mal kurz.

00:01:06: Warum ist gerade moment mal kurz bei mir angesagt?

00:01:10: Weil ich erstmal wieder so ein bisschen in dem Alltag und im... im normalen Trott ankommen darf.

00:01:18: Uns hat es nämlich in der vergangenen Woche flach gelegt.

00:01:21: Die ganze Familie war krank.

00:01:23: Und es war für mich echt mal interessant, da so mal zu beobachten und zu gucken, wer so alles sich in meinem Kopf meldet und was auch noch für Stimmen.

00:01:35: So aus mir heraus, aus alten Welten heraus oder aus meinem alten Ich heraus, doch noch mal laut geworden sind.

00:01:45: Ja, anderthalb Wochen.

00:01:48: Vor anderthalb Wochen hat es mich wirklich ganz ganz flach gelegt mit Schüttelfrost und Fieber.

00:01:54: und ja mag jetzt woher auch immer kommen will ich auch gar nicht alles im Detail genau unter die unter die Lupe hier nehmen, ob das jetzt ein Virusinfekt oder ein vielleicht auch Reinigungseffektinfekt war, whatever.

00:02:13: Aber Phase ist, was ja nun mal passiert, wenn man als Mutter so flachgelegt wird, also flachgelegt wird im Sinne von, man kann sich nicht gegen die Umstand wehren, dass man jetzt nichts mehr tun kann und einfach liegt und schläft und... einem es einem auch nicht gut geht und man halt wirklich so ein bisschen aus dem Alltags trotz so rausgerissen wird.

00:02:37: Das läuft ja erst mal nicht.

00:02:41: Also das was mir immer wieder begegnet in diesen Situationen, wenn ich selber dann mal nicht kann oder selber dann mal wirklich sag so geht nicht, ich kann muslim, dann ist so im Umfeld erst mal Struggle.

00:02:58: So oh.

00:02:58: Die Mutti.

00:02:59: Die Mutti funktioniert nicht so.

00:03:01: Was macht die eigentlich so den ganzen Tag, die Mutti?

00:03:04: Und dann reduziert man ja schon auf das Wesentliche und kommuniziert mal kurz.

00:03:09: Also so habe ich es jetzt zumindest gemacht mit meinem Partner.

00:03:11: Okay, ich habe für das noch eingekauft.

00:03:13: Das ist noch da.

00:03:14: Bitte guck mal, dass du irgendwie was zu essen für uns machst.

00:03:17: Und ja, dann war ich raus so.

00:03:21: Dann ging halt auch nichts mehr.

00:03:23: Es ging wirklich nichts mehr.

00:03:24: Ich habe dann mit Fieber und Schüttelfrost einfach im Bett gelegen.

00:03:27: Und ähm... Das waren dann so über drei Tage auch wirklich oder fast vier Tage, was wirklich heftig, also dass ich echt gedacht habe, so okay, was auch immer das ist, aber ich kann nichts anderes machen als schlafen und das dem meinem Körper Raum und Ruhigen das alles zu verarbeiten, meinen Körper gut zu hegen und zu pflegen, mit ganz viel frischem Obst und mit ganz viel Vitaminenergie und ganz guten Nährstoffen.

00:04:01: Aber irgendwann kommen ja schon so Momente, wo man dann mal ein bisschen heller ist und wo man auch irgendwie nicht mehr liegen kann, weil man hat ja sich jetzt die ganze Zeit geschlafen, weil es war immer noch schlapp, aber irgendwie müde auch nicht mehr.

00:04:11: Und dann kommt ja der Kasper dazu.

00:04:13: Also bei mir war das zumindest jetzt so, dass ich dann auf einmal da liege und mir denke, ja, also Wäsche könnt ihr ja schon mal probieren, könnt ihr schon mal machen.

00:04:23: Und dann schlebst du dich und dein Körper mal so zum Wäschehaufen und denkst dir, Ey, voll die scheiß Idee, ne?

00:04:30: Auch wäsche nicht, ne?

00:04:31: So lichte ich mal wieder hin.

00:04:33: Und so habe ich das jetzt in den ersten Tagen, also so nach dem dritten, vierten Tag, habe ich das für mich nochmal ganz, ganz tief wahrnehmen dürfen, dass wenn der Körper sagt, nee, ist nicht, dann ist auch nicht.

00:04:46: Und dann bringt es auch null und gar nichts, sich da irgendwie rein zu zwingen oder irgendwie den Versuch zu starten, doch irgendwie noch irgendwas zu machen.

00:04:57: Und dann kommt die große Herausforderung.

00:05:01: Kannst du in so einem Moment dann nach Hilfe fragen?

00:05:05: Fällt mir persönlich noch ein bisschen schwierig.

00:05:09: musste ich dann aber auch, weil ging nicht anders.

00:05:13: Und ich konnte einfach nicht, erst mal abgesehen von dem normalen Pensum, wo ich auch sage, das ist schon krass, wenn ich im normalen Flow bin, was ich so alles wuppen kann und parallel nebeneinander irgendwie managen kann.

00:05:25: Aber es war wirklich noch nicht mal mehr möglich, also bis auf Duschen und irgendwie was trinken und was essen, habe ich nur gelegen.

00:05:37: Ja, und da durfte ich dann auch noch mal wirklich für mich ganz tief lernen.

00:05:41: Ich darf auch mal um Hilfe fragen.

00:05:43: Und es ist auch voll okay, wenn ich einfach mal da liege und nichts tun kann, weil dafür braucht man sich ja nicht zu verurteilen, weil man krank ist und weil man es gerade nicht kann, sondern es ist ja nur mal, wie es ist.

00:05:58: Was soll ich sagen?

00:05:59: Also mit den Stimmen, mit denen ich da die letzte Woche immer mal wieder konfrontiert war, da habe ich gedacht, da habe ich, brauche ich nicht mehr mitreden, aber die waren wieder da und da habe ich mich wieder mit den Themen auseinandersetzen dürfen, mich selber, mir selber den Raum zunehmen, das jetzt einfach sein zu lassen.

00:06:17: Ganz viel.

00:06:19: Ich darf jetzt einfach krank sein.

00:06:21: Ich muss jetzt gerade nichts tun.

00:06:23: Und ja, das Chaos wächst und es steigt auch ein bisschen weiter.

00:06:27: Und ja, meine Jungs und mein Partner wissen vielleicht nicht so ganz, wie so die normalen Abläufe sind und machen sie jetzt auch nicht zu hundert Prozent, wie ich es machen würde.

00:06:39: Aber jeder gibt so sein Bestes, damit es irgendwie weitergeht und jeder gibt so sein Bestes, dass irgendwie dieser ganze Plan von Familie auch weiterlaufen kann.

00:06:49: Und da ist einfach so für mich heute, nachdem ich jetzt wirklich wieder an Bord bin und auch morgen wieder so ganz normal in meine Woche einsteige und meine normalen Abläufe wieder halten kann, weil ich auch wieder die Energie habe und fit bin, dass ich das Ganze auch für mich nochmal tief gefühlt habe, dass ja, man auf der einen Seite als Mutter und auch als diejenige, die irgendwie alles zusammenhält und organisiert und die Termine strukturiert und alles macht, schon irgendwie so der Dreh- und Angelpunkt ist, aber dass wenn wirklich alle Stricke reißen, da diese anderen Menschen in dieser Gemeinschaft sind, die dann einfach das Wuppen für eine Zeit.

00:07:38: Und da bin ich total dankbar, dass ich das durch meine Männer jetzt in der vergangenen Woche nochmal so tief spüren durfte, dass auch einfach die Akzeptanz da ist, Mama ist krank, Mama geht es nicht gut, Mama braucht Unterstützung und ich sogar manchmal auf dem Sofa verwöhnt worden bin und mir frische Säfte gebracht worden sind und ja.

00:08:01: gefragt wurde, wie es mir geht und ob ich irgendwas brauche, was ich schon echt toll fand, dass ich das einfach auch mal so ganz bewusst mit offenem Herzen einfach mal wahrnehmen und fühlen durfte und einfach in Ruhe genesen und gesunden durfte.

00:08:20: Ja.

00:08:22: So wichtig in gewissen Situationen, gerade wenn das Leben einem eben halt irgendwas serviert.

00:08:29: dann auch bewusst da mal hin zu gucken, was sich so jetzt zeigt und was sich da auch an alten Mustern noch aufzeigt, wo man vielleicht auch denkt, so, ah, früher hätte ich dich irgendwie hochgeraft und hätte es dann irgendwie oder hätte es noch einen Anfall gekriegt, weil du dir jetzt gar nicht richtig zur Ruhe kommen können, weil du dir die ganze Zeit einen Kopf darüber machst, wie das jetzt hier laufen soll und ständig mitdenken, gar nicht richtig schlafen, weil du glaubst irgendwie, du bist so unersetzlich und unersetzlich, dass ... Jeder deinen kontrollierenden Kopf noch braucht.

00:09:02: Aber wenn man da mal loslässt und gerade in so einem Haushalt mit Männern die Kerle ist einfach mal auf ihre Weise machen lässt, es hat so super geklappt und ich bin so dankbar und so stolz auf meinen Männerhaufen hier, die wirklich in der vergangenen Woche hier einiges gestemmt und gerockt haben, was ich einfach nichts konnte und auch nicht machen sollte in der Zeit.

00:09:28: Ich bin einfach froh, dass jetzt so mit ganz viel Dankbarkeit und Demut mein Körper wieder fit ist und sich alles wieder so anfühlt wie vorher und ich wieder in meinen alten Flow komme und meine Energie wieder da ist.

00:09:44: Ich trotzdem diesen ganzen Prozess sehr bewusst und auch sehr liebevoll annehmen konnte.

00:09:51: Und einfach auch mal sagen konnte, das ist wie es ist.

00:09:54: Und ich ändert gerade nicht.

00:09:56: Und dann ist es auch gut so, wie es jetzt ist.

00:09:58: Auch wenn es mit Gliederschmerzen und Kopfschmerzen eine hergeht.

00:10:04: Ja, vielleicht konnte ich dich heute mal so ein bisschen inspirieren und mit abholen.

00:10:08: Es war tatsächlich auch so, dass ich in der vergangenen Woche nicht im Stande war, einen Podcast aufzunehmen.

00:10:13: Also das erste Mal meine eigene Linie gebrochen habe.

00:10:16: Das hat auch etwas mit mir gemacht.

00:10:19: Aber jetzt ist wieder eine neue Folge da.

00:10:22: Ich freue mich, dass du zuhörst und hoffe, du startest ganz besonders gut in deine kommende Woche und sag damit auch Danke, dass du da bist.

00:10:30: Danke, dass du zuhörst und danke, dass du deinen eigenen Weg bist.

00:10:39: Das war eine neue Folge von Frequenzreiterin auf der Welle deiner Wahrheit.

00:10:43: Wenn dich etwas berührt hat, teil die Folge gerne mit deinen Herzensmenschen oder auf Instagram.

00:10:48: Du findest mich unter frequentzita und auf www.frequenzita.de.

00:10:53: Abonniere gerne im Podcast, hinterlasse eine Bewertung und bleib verbunden.

00:11:00: Bleib in deiner Stimme, in deiner Kraft und vor allem in deiner Frequenz.

00:11:05: Bis zum nächsten Mal.

00:11:08: Frequenzfreiterin auf der Welle deiner Wahrheit.

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