Folge #40 - Was trägt dich, wenn du nichts leistest?
Shownotes
In dieser Folge geht es um:
Selbstwert und Identität jenseits von Leistung
Die Leere hinter äußerem Erfolg, Status & materieller Sicherheit
Prägungen aus Arbeitswelt, Geldsystem und gesellschaftlichen Rollen
Warum „Funktionieren“ kein Fundament für echtes Getragensein ist
Was bleibt, wenn der Körper stoppt und nichts mehr geht
Eine Einladung zu Sein, Präsenz und innerem Vertrauen
Diese Folge ist kein Konzept. Sie ist ein Raum zum Spüren, Innehalten und Wieder-bei-dir-Ankommen.
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Transkript anzeigen
00:00:07: Frequenzreiterin auf der Welle deiner Wahrheit.
00:00:12: Willkommen bei Frequenzita.
00:00:15: In diesem Podcast geht es um Klang, Präsenz, innere Führung und die Kunst deiner eigenen Frequenz zu folgen.
00:00:23: Du bekommst Impulse, Fragen, Frequenzräume und echte Erkenntnisse aus meiner Arbeit als Mentoren.
00:00:33: Lass dich berühren, erinnern und inspirieren.
00:00:37: auf deiner Reise zurück in deine Wahrheit.
00:00:47: Herzlich willkommen bei Frequenzreiterin auf der Welle deiner Wahrheit.
00:00:51: Schön, dass du da bist.
00:00:53: Heute möchte ich mit dir über eine Frage sprechen, die mich selbst in der Vergangenheit und auch zwischendurch immer mal wieder echt begleitet.
00:01:03: Eine Frage der unbequemeren Sorte und gleichzeitig sie einfach unglaublich ehrlich.
00:01:10: Die Frage lautet, was trägt dich, wenn du nichts leistest?
00:01:16: Also, nicht wenn du funktionierst, nicht wenn du gibst, nicht wenn du stark bist, organisierst, hältst oder vorangehst oder dich um irgendetwas kümmerst, sondern dann, wenn du einfach nur da bist, ohne eine Rolle zu spielen, ohne eine Aufgabe zu haben, ohne irgendein Beitrag zu leisten und ohne Output.
00:01:41: Ja, und bevor du jetzt denkst, da ist ja schönes hin und her geschiebe von tollen Gedanken, möchte ich dir eins sagen, ich kenne diese Frage aus dem tiefsten eigenen Erleben.
00:01:52: Ich habe sie nicht in Büchern gelesen und auch nicht in Theorie erfahren, sondern aus meinem eigenen Leben.
00:02:00: Denn ich habe mich selbst sehr, sehr lange Überleistung definiert.
00:02:06: Über das, was ich geschafft habe, das was ich erreicht habe, das was nach außensichtbar war und das was man so fortzeigen konnte.
00:02:18: Also ein gutes Gehalt, ein schönes Haus, zwei Autos vor der Tür, regelmäßige Urlaube, Kleidung, die etwas ausdrückt und passt, ein Auftreten das wirkt.
00:02:30: Also von außen betrachtet, alles richtig gemacht.
00:02:35: Und ja, da muss ich auch mal ganz ehrlich sein, allein durch meine Arbeit in der Bank.
00:02:39: War ich tief drin in dieser Welt?
00:02:43: Ganz tief.
00:02:45: In der Welt, in der es ums Geld geht.
00:02:48: Um Status, um Prestige, um Etikette.
00:02:51: Um diese feinen Masken, die nach außen succurieren sollen.
00:02:55: Ich bin jemand.
00:02:56: Schau mich an.
00:02:57: Ich hab's.
00:02:58: Ich bin wer.
00:03:00: Ich hab was erreicht.
00:03:02: Und ich hab dieses Spiel mitgespielt.
00:03:04: Sehr, sehr gut sogar.
00:03:09: Ja, und gleichzeitig saß ich dann irgendwann in diesem wunderschönen Haus und habe gespürt, ich bin nicht glücklich.
00:03:17: Das war leise.
00:03:20: Das war nicht laut, als dieses Gefühl aufkam, aber es war echt leer.
00:03:28: Weil Materielles hat mir nicht gefehlt, aber innerlich war da ein Raum, der nicht gefüllt war.
00:03:34: Und das war tatsächlich eine der schmerzlichsten Erkenntnisse, die ich in meinem Leben wirklich erfahren habe.
00:03:44: Denn wenn alles stimmt und es dir trotzdem nicht gut geht, ja, dann kannst du auch nichts mehr im Außen reparieren.
00:03:52: Und ich habe wirklich geglaubt, ich habe alles so gemacht wie man es halt macht und so wie man dann halt auch glücklich sein soll.
00:04:01: Ich habe die Ziele, Träume, Wünsche, die ich vielleicht von meinen Eltern übernommen habe oder die ich für gut befunden habe aus Freundeskreis und auch aus Kollegenkreisen verfolgt und... Hab sie irgendwie zu meinen gemacht, obwohl das überhaupt nicht das war, was ich für mich und mein Leben eigentlich erfahren wollte.
00:04:26: Ja, dann bleibt halt nur diese ganz ehrliche Frage.
00:04:31: Wenn all das wegfällt, wer bin ich denn dann?
00:04:38: Solange wir leisten, haben wir einen Platz, eine Aufgabe, eine Berechtigung.
00:04:47: Aber was passiert, wenn der Körper zum Beispiel nicht mehr kann?
00:04:51: Wenn die Energie weg bleibt und wenn nichts mehr geht, dann tauch diese Frage auf, oft ganz leise, aber brutal und ehrlich, bin ich noch etwas wert, wenn ich gerade nichts beitrage?
00:05:18: Schön, dass du da bist und zuhörst.
00:05:21: Und wenn dir mein Podcast gefällt, freue ich mich wirklich riesig über eine fünf Sterne Bewertung hier auf dieser Plattform.
00:05:27: Und wenn du magst, kannst du mir einen Screenshot von dieser vom Sternebewertung per WhatsApp oder per Instagram schicken.
00:05:34: Und du bekommst von mir einen Link zu einer Start in den Tagmorgenmeditation.
00:05:47: Und in diesem Moment meldet sich oft eine innere Stimme.
00:05:51: Vielleicht kennst du die auch.
00:05:52: Sie sagt Dinge wie, jetzt reiß ich mal zusammen, andere schaffen das auch.
00:05:57: Du kannst dich doch jetzt nicht einfach rausnehmen.
00:06:01: Und wenn man dann liegen bleibt und wenn man dann wirklich nichts tut, dann wird es auf einmal still.
00:06:12: Und in dieser Stille zeigt sich, worauf unser Selbstwert gebaut ist.
00:06:19: Ich glaube, dass viele von uns in sich eine Überzeugung tragen.
00:06:26: Nämlich die, dass sie nur dann liebenswert sind, wenn sie funktionieren.
00:06:31: wenn sie geben, wenn sie leisten und wenn sie nützlich sind.
00:06:35: Und das ist kein persönliches Versagen, das ist eine kollektive Prägung.
00:06:40: Wir haben früh gelernt, Lob gibt es für Leistung, Anerkennung für Anpassung und Zugehörigkeit fürs Funktionieren.
00:06:51: Und dann kommen diese Momente im Leben, in denen das alles nicht mehr greift.
00:06:58: Selbst erfahren, Krankheit, Tod und Trauer.
00:07:04: Erschöpfung, Umbrüche oder einfach Phasen, in denen nichts mehr Sinn macht.
00:07:12: Und plötzlich stehst du da ohne deine gewohnte Strategie und die Frage bleibt, was trägt mich jetzt?
00:07:24: Vielleicht ist es gar nicht das, was du erwartest.
00:07:29: Vielleicht ist es nicht deine Stärke, nicht dein Wissen, nicht dein Besitz und auch nicht dein Titel.
00:07:35: Vielleicht trägt dich dein Atem.
00:07:41: Dein Körper, der trotz allem weiteratmet, dein Herz das schlägt, auch wenn du nichts richtig machst.
00:07:52: Vielleicht tragen dich die Menschen, die bleiben, auch wenn du gerade nichts gibst.
00:07:59: Nicht weil du etwas leistest, sondern weil du bist.
00:08:04: Und vielleicht ist genau das eine der heilsamsten Erfahrungen überhaupt.
00:08:11: zu fühlen und zu merken, ich muss nichts beweisen, um da sein zu dürfen.
00:08:20: Ich bin davon überzeugt, wir kommen irgendwann im Leben an einen Punkt, an dem wir neu lernen müssen, uns selbst zu halten.
00:08:29: Nicht über Kontrolle, nicht über Produktivität, sondern über Präsenz, über das Erlauben, über das Dasein.
00:08:42: Und ja, ich glaube, das ist echt ungewohnt.
00:08:44: Das fühlt sich manchmal leer an und manchmal auch irgendwie komisch und sinnlos und es macht auch manchmal Angst.
00:08:51: Aber genau dort beginnt eine andere und völlig neue Form von Vertrauen.
00:08:57: Ein Vertrauen, das nicht auf Leistung basiert, sondern auf dem einfachen Sein.
00:09:07: Vielleicht ist das die Einladung dieser Folge an dich.
00:09:11: Heute einmal nicht zu fragen, was soll ich tun?
00:09:15: sondern was darf mich gerade tragen, ohne dass ich etwas dafür leisten muss?
00:09:23: Vielleicht ist es die Erde unter deinen Füßen, vielleicht dein Atem, vielleicht ein Mensch und vielleicht einfach der Moment selbst.
00:09:35: Du bist nicht hier, um dich permanent zurechtfertigen.
00:09:39: Du bist hier, weil du lebst.
00:09:41: Und manchmal geht es genau darum und ist das völlig ausreichend.
00:09:49: Danke, dass du da bist.
00:09:50: Danke, dass du zuhörst und danke, dass du deinem eigenen Weg gehst.
00:09:57: Das war eine neue Folge von Frequenzreiterin auf der Welle deiner Wahrheit.
00:10:01: Wenn dich etwas berührt hat, teil die Folge gerne mit deinen Herzensmenschen oder auf Instagram.
00:10:06: Du findest mich unter frequentzita und auf www.frequenzita.de.
00:10:12: Abonniere gerne im Podcast, hinterlasse eine Bewertung und bleib verbunden.
00:10:18: Bleib in deiner Stimme, in deiner Kraft und vor allem in deiner Frequenz.
00:10:23: Bis zum nächsten Mal.
00:10:26: Frequenzfreiterin auf der Welle deiner Wahrheit.
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